Was passiert, wenn wir die Stadt nicht nur nutzen, sondern bewusst wahrnehmen? Zwischen Gewohnheit und Zufall eröffnet das (Ab)Schweifen neue Perspektiven auf den urbanen Raum. Warum sieht die Stadt aus, wie sie aussieht? Wer gestaltet sie und wer nicht? Aufbauend auf den Erfahrungen einer prototypischen Stadterkundung mit dem Kollektiv Die Schweiferei diskutieren wir zusammen mit Kathrin Golz (Schweiferei) und Nora Küttel (Uni Bremen) über das transformative Potential des (Ab)Schweifens. Welche Impulse können künstlerische Forschung, kollektive Stadterfahrungen und neue Formen der Wahrnehmung für eine (generationen-)gerechtere und bewusstere Stadtentwicklung geben? Wie lässt sich Stadt anders denken – und vor allem: gemeinsam machen?
Anlässlich der Langen Nacht der Wissenschaften und der Werkleitz Festivaleröffnung "Früher oder Später" laden wir alle Interessierten herzlich ein, sich mit uns auf eine prototypische Stadterkundung zu begeben und im Anschluss beim Werkstattgespräch mitzudiskutieren.