Werkstatt

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Mit der Strukturwandelwerkstatt wollen wir junge Menschen für die Veränderungen in ihrer Region sensibilisieren. Kinder und Jugendliche werden hier zu kreativen Forscher:innen, die lernen, eigene Interessen und Meinungen zu Themen wie Zukunft, Wandel und Region geltend zu machen. Sprache und bildnerische Gestaltungsmittel sind dabei wichtige Werkzeuge. Durch gemeinsam erarbeitete Kunstinstallationen und journalistische Hörstücke lernen die Teilnehmer:innen, ihre eigenen Inhalte auszudrücken und einem Publikum nahe zu bringen. Die Ergebnisse der Strukturwandelwerkstatt werden regelmäßig ausgestellt und im Radio ausgestrahlt.

Dein Ort – dein Wandel Wettin

In diesem Ausstellungprojekt geht´s irgendwie um Strukturwandel, besonders um lebenswerte Orte. Wir sind Schülerinnen und Schüler des Burggymnasiums und beschäftigen uns künstlerisch forschend mit Leerstand, dessen Nachnutzung, neuen Begegnungsräumen sowie Austausch zwischen Jung und Alt vor Ort. Wir gehen auf Streifzug, interviewen, gestalten, hinterfragen und entdecken den Ort aus neuen Augen. Wie erleben wir Wettin, was wünschen wir uns für den Ort? Kommt mit auf Streifzug und seht selbst.

Zwischen Enten und Gänsen

„Gib mir Luft zum Atmen und Platz für meine Wurzeln! Ich ersticke im Beton!“

Die Natur hat die Stadt an manchen Orten wieder eingenommen. Hier an der Saale hören wir nur Enten. Die leichten Wellen sind schön - Entspannung, Ruhe. Dann kommen Autos. Können wir kostenlose Jugendorte mit Natur verbinden? Eine Bücherecke an der Saale? Es gibt nicht genug Bänke - da sind die Gruppen aus anderen Klassen. Was halten die Leute in Wettin eigentlich von der Natur vor ihrer Haustür? Wir haben die Insights

MiMiLi ‒ Disco Dont stop the music!

„Ich glaube, von einer Disco hätte auch jeder was. Also jede Generation je nach Musik und Veranstaltung.“

Wo gibt es einfach zugängliche Räume? Für junge und ältere Leute…
Wir haben mit den Anwohnenden gesprochen – eine Disco gab es hier früher. Das fänden auch wir gut! Der Backshop ist so verlassen, aber hat eine super Lage. So viel Potenzial! Wie wär das? – Disco zwischen Zimtschnecken und belegten Brötchen!

Zweite Chance! Hier steckt Zukunft drin

„Neue Ideen in alten Orten!“

Wir laufen durch die Straßen abseits unseres Schulwegs. Es ist nix los. Man kann nix machen. Nur Netto. Früher waren hier ein Supermarkt, das Schützenhaus und sogar ein Kino! Wieso ist das alles weg? Hat das nicht eine zweite Chance verdient?!

Wem sein Leerstand ist das?

„Ich hätte wirklich Bock auf so ‘nen Jugendrat, um da echt ein bisschen mitzuentscheiden und sich drum zu kümmern, dieses Kino wieder aufzumachen.“

Die verlassenen Häuser sind gruselig, vor allem bei Nacht, alles ist so einsam. In den Häusern ist die Zeit stehen geblieben, dort hängen noch Schneeflocken (Weihnachtsdeko) im Fenster. Katzen verschwinden in Gassen und tauchen wieder auf. Hier könnte so viel sein! Wir suchen nach den Besitzern vom Leerstand. Warum wird hier nichts gemacht?

Wer hört hier wem zu?

„Muss ja nicht alles luxuriös saniert werden… aber etwas gegen den Leerstand machen!“

Die alten Häuser nehmen Platz für Zukunftsmöglichkeiten weg. Lücken haben Potenzial. Platz für Neues. Die alte Apotheke zerfällt doch nur. Was erzählen die leeren Straßen? Einsamkeit ist ungesund - und auch emotionale Gesundheit ist uns wichtig! Wo geht’s hin, wenn mal was weh tut? Im Gespräch mit einer lokalen Apothekerin hören genau hin. Wir erfahren, dass ältere Menschen gerne mit ihr reden und den Kontakt suchen. Vielleicht gegen die Einsamkeit?

Liegt in Wettin der Hund begraben?

„Die Aussicht ist mega.“

Wettin ist irgendwie mystisch - mit der Burg und So. Aber die ist so getrennt von den Anwohnenden. Was denken die verschiedenen Generationen übereinander? Hier fehlt die Gemeinschaft! Oder doch nicht? Wir hören verschiedene Aussagen. Wettin hat viel zu erzählen! Der mittelalterliche Charm zeugt von den vergangenen Zeiten der Stadt und die Bewohner*innen haben ganz unterschiedliche Eindrücke über die Gegenwart mit uns geteilt.

Wir suchen Jugendliche!

„Warum sollte ich in Wettin sein? Hier gibt’s nichts für uns.“

Und was ist mit dem Nest? Warum chillen wir nicht hier? Na meistens will man schnell nach Hause, weil es für die Schule viel zu tun gibt und die Busse auch nur so fahren. Im Nest ist viel los! Das Jugend- und Medienzentrum ist Begegnungsort für Menschen in und um Wettin. Mit dem Medienpädagoge Martin haben wir über seinen Arbeitsort geredet.

Sport für Alle

„… eine Kletterwand an der Burg wär bestimmt lustig.“

Ein Basketballplatz, Gym, Spiel- oder Fußball! Dann gäbe es auch nach der Schule mehr junge Leute im Ort. Wir wohnen in der Umgebung von Wettin. Wenn wir Sport machen wollen, müssen wir bis nach Halle fahren. Warum gibt es keine öffentlichen Sportplätze in Wettin? Es gibt einen riesigen Sportplatzplatz. Ist aber nicht offen, nur für Vereinsleute und zu bestimmten Zeiten.

Dein Ort – dein Wandel - Radio Corax Sendung

Die gesamte Sendung zur Werkstatt in Wettin gibt es hier zum nachhören:

https://jugendradio.net/dein-ort-dein-wandel-streifzuege-durch-wettin/

Wasser im Wandel

Im Rahmen der Strukturwandelwerkstatt "Wasser im Wandel" stellen die Jugendlichen der Jahrgangsstufe 10 des Humboldt-Gymnasiums Hettstedt ihre Forschungsarbeiten und Zukunftsvisionen vor, die sie innerhalb der dreitägigen Werkstatt entlang der Wipper erarbeitet haben.

Alles im Fluss? Was bewegt die Jugendlichen in Bezug auf Wasser im Wandel und was lässt sich aus ihren Zukunftsvorstellungen- und Ängsten lernen? 

Antworten auf diese Fragen diskutiert die Ausstellung anhand künstlerischer Arbeiten, kreativer Hörstücke und naturwissenschaftlicher Feldforschung. 
Im Gespräch mit Försterinnen, Wasserwirtschaftlern und Umweltingenieuren sprechen sie über Wandeljobs und Zukunftsfragen. Mittels Bild-Text-Schere und Audiomarker hinterfragen und verhandeln sie ihre ganz eigenen Bedürfnisse und Sorgen zum Thema Wasser und Wandel.

  • Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern eröffnen wir die Ausstellung am 12.9.2025 von 11 - 12Uhr am Freimarkt 12

  • Die Ausstellung ist bis zum 26.9. an folgenden Terminen geöffnet

    • Di. 16.09. 12-16Uhr

    • Mi. 17.09. 10-16Uhr

    • Fr. 19.09. 12-15Uhr

    • Di. 23.09. 12-16Uhr

    • Mi. 24.09. 12-15Uhr

    • Fr. 26.09. 12-15Uhr

Werden wir in Zukunft genauso auf das Wasser blicken?
Kommt vorbei und findet es heraus!

Alles im Fluss? Das verraten euch die Schüler:innen in ihren vielseitigen Interview- und Hörstücken. Hört mal rein:

(Ab)Wasser!!!

Reportage: Wissen für Nerds

Vom Kupferschiefer zum Klimawandel

Hüterin des Waldes

Umfrage: Wasser im Wandel?

Umfrage: Das soll sich ändern!

Die Werkstatt gibt es auch zum Nachhören auf Radio Corax 95.9 oder im Livestream am

  • Mo. 15.09. 16-17Uhr

  • So. 21.09. 10-11Uhr

Foto: Sebastian Schöne
Streifzüge - Sich die Stadt zu eigen machen

Im Vorfeld des Werkleitz Festivals Planetarische Bauern organisiert die Agentur für Aufbruch am 20. und 21. Mai 2025 eine künstlerisch und multimediale Strukturwandelwerkstatt für junge Menschen auf dem Domplatz in Halle.

Ganz im Sinne des Reformers Thomas Münzer „Alles Allen“ widmet sich die zweitägige Kreativwerkstatt dem Spannungsfeld zwischen globalen Nutzungs- und Verteilungsfragen von (städtischem) Raum und Flächen sowie Orten des Guten Lebens und Freiräumen für junge Menschen. Boden als begrenzte Ressource, was bedeutet das für die Menschen in Halle? Was heißt eigentlich öffentlicher Raum und wer entscheidet über dessen Gestaltung? Welche eigenen Vorstellungen der kreativen Raumaneignung und Bedürfnisse haben junge Menschen und wie ließen sich diese umsetzen?

Die zweitägige Werkstatt möchte Raum zum „Aufbrechen“ bieten und sich diesen Fragen stellen. So wird die Innenstadt zum Forschungs- und Experimentierfeld und der Domplatz zur Bauwerkstatt. Mittels künstlerisch-kreativer Methoden entwickeln die Jugendlichen einen Stadtspaziergang zu „ihren“ Orten, zeigen Möglichkeiten des Wandels auf und vertonen Geschichten über die Plätze von gestern und morgen. Dafür wird gesammelt, geforscht, gehämmert, gestaltet, gefühlt, gefragt und kartiert.  

Die Ergebnisse sind waren vom 23.5.–3.6.2025 in einem offenen Container auf dem Domplatz als gemeinsames Sammelwerk aus Bild, Text, Ton und Objekten ausgestellt, während die Stationen des Spaziergangs alle Interessierten zu einem audiovisuellen Streifzug durch die Stadt einluden. So wurden die Perspektiven und Wünsche junger Menschen auf die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft im städtischen Raum erlebbar.
Mit Hilfe des Flyers können sich alle Interessierte auch jetzt noch selbstständig auf den audiovisuellen Streifzug begeben. Alle Beiträge gibt es hier auch zum Reinhören.

Wald wandeln

Anlässlich des Jahresthemas „Energien und Netze” fand am 20. September 2024 die Strukturwandelwerkstatt Waldwandeln statt. An der Wipper und seinen angrenzenden Hängen erkundeten zwei 4. Klassen der Grundschule am Markt in Hettstedt, wie unsere Wälder als dynamische Netzwerke funktionieren. Auf spielerische Weise erforschten die Kinder die sichtbaren Transformationsprozesse, von denen auch die Wälder hier in der Region betroffen sind. Methodisch wurde der Workshop von Nadia Nikolaus und Anna Dehn von der Auwaldstation Leipzig begleitet.


Die Waldwerkstatt begann mit einer gemeinsamen Wanderung entlang der Wipper, hinauf in den Wald. Aufgeteilt in zwei Gruppen, sammelten wir erste drängende Fragen. Schnell zeigte sich, wie leicht man sich durch einfaches und intuitives Fragenstellen dafür begeistern kann, was eigentlich im Wald vor sich geht, wie ein Baum im Netzwerk Wald existiert und was auf ihn einwirkt bzw. wie er genauso sein Umfeld mitbeeinflusst.

Wirft der Baum seine Blätter im Winter ab, damit wir mal ein bisschen Abwechslung beim Herbstspaziergang haben?”

Dass Bäume für die Temperaturschwankungen der Jahreszeiten ihre ganz eigenen Strategien haben, ist wichtig. In gefrorenem Boden würde ein Baum mit gleichzeitigem Wasserverlust über Blätter verdursten - trotz reichlich vorhandenem Wasser, nur eben in falscher Form.

Holweg zum Rundgang

Neben kleinen Impulsvorträgen konnten die Kinder immer wieder ‘hands on’ herausfinden, was eigentlich im Ökosystem Wald passiert. Beim ‘Baumscheibenpusten’ konnten wir zum Beispiel feststellen, wie der Baum das Wasser transportiert. Ganz einfach indem wir bewiesen haben, dass man durch die Leitbahnen getrockneter Baumscheiben durchpusten kann! Einseitig Spülmittel auftragen, pusten – und die Seifenblasen fingen an, auf der gegenüberliegenden Seite zu wachsen.
So geht das Wasser also von den saugenden Wurzeln bis hoch in die Baumkrone.

Weiter ging es über eine kleine Anhöhe in die nächste Senke, wo wir uns fragten: Was bedeutet der Wald für uns als Menschen und welchen Einfluss haben wir auf ihn? Diesen Fragen widmeten wir uns anhand praktischer Beispiele, wie der roten Grünalge und den sichtbaren Spuren von Übernutzung.
Dass die Grünalgen noch nicht lange wieder am Stamm der Bäume zu entdecken sind, wies in diesem Fall auf eine stark verbesserte Luftqualität hin.

Wie heißt der Baum hinter uns, den wir auch auf den Kupfermünzen in unserem Portemonnaie finden können?”

Nach einer kleinen Einführung zu den gängigen Baumarten, machten sich die Kinder ans Bestimmen. Ausgestattet mit unterschiedlichen Abbildungskarten zu Blättern und Früchten krochen die Kinder durch das Unterholz und versuchten ihre Baumart im Wald zu finden. Dabei wurde über die Unterschiede zwischen Laub- & Nadelbäumen gesprochen, ebenso ging es um ihre individuellen Standortansprüche sowie die darauf angepassten Eigenschaften der jeweiligen Art.

In einem kurzen Input über Ursachen und Verlauf des Klimawandels leiteten wir zum Thema Zukunft des Waldes über.

Wenn der Klimawandel die Witterung stetig trockener macht, wer von beiden, Eiche oder Birke, hat dann wohl in Zukunft die besseren Karten?”

In diesem Fall ging es um die Fähigkeit der tief wurzelnden Eiche in trockenen Gebieten trotzdem eine ausreichende Wasserversorgung zu haben, was sie zu einem gerne gewählten ‘Klimabaum’ macht. Highlight der Werkstatt war die gemeinsame spielerische Pause auf einer Wiese oberhalb des Waldes. In der ganz großen Gruppe schlüpften die Kinder in die Rolle unterschiedlicher Baumarten, um dann je nach Art von Schädlingen oder Umweltereignissen heimgesucht zu werden. Anfällige Arten fielen um, aber wie bereits besprochen wurde: Vielfalt macht resilient gegen den Klimawandel! Zusammengesackte ‘Bäume’ wurden von den anderen ‘Arten’ aufgefangen. In der letzten Runde stellten die Kinder am eigenen Leib fest, wie es einer Fichten-Monokultur ergeht, die als Flachwurzler von einem Sturm betroffen ist - völliger Kahlschlag - und alle Kinder lachend auf dem Boden.
Geringe Wurzeltiefe und der erste Platz auf dem Speiseplan des Borkenkäfers machen die Fichte zur Verliererin in Zeiten des Klimawandels - vor allem in Reinbeständen.

Zum Abschluss wurden die Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Wald in einer gemeinsamen Collage zusammengetragen. Die Witterungsbeständigkeit im Hinterkopf, wurde die Collage als ‘Legespiel’ vorbereitet.
Gemeinsam überlegten wir, welche Bedrohungen für den Wald existieren, um alles was den Kindern aus den letzten zwei Stunden dazu einfiel, nochmals in eine geordnete Form zu bringen. Ein Kind erinnert sich an das Thema Waldbrandgefahr, jemand anderes bringt Erdbeben ins Spiel und die letzten Nachzügler präsentieren das noch kurz vor knapp entdeckte Holunderblatt aus dem Suchauftrag.
Damit eine Take-Home-Message mit in den Schulbus einsteigen konnte, haben wir abschließend zusammengetragen, wie wir diesen Bedrohungen entgegentreten können. Sei es durch mehr Busfahren, um Emissionen zu verringern oder unser eigenes Verhalten im Wald nochmal ganz genau zu durchleuchten.

Entlang der Wipper gestartet kam der Ausflug dann mit einem doch etwas größeren Flüsschen zu einem gebührenden Ende: Ein vielstimmig gesungenes ’an der Saale hellen Strandes’ verabschiedete uns am Novalisschloss.

This is Food! Is this Food?

Im Rahmen des Werkleitz Festival 2024 Tank oder Teller fanden am 3.6.2024 unsere ersten zwei Strukturwandelwerkstätten zum Thema „This is Food! Is this Food?" statt.

Gemeinsam mit einer 7. Klasse der IGS Steintor Schule widmeten wir uns in zwei künstlerischen Workshop den Veränderungen unserer Ernährung im Spannungsfeld von Klimawandel, Energiehunger, Bevölkerungsentwicklung, Ressourcenverknappung und Gewohnheiten. Die Schüler:innen arbeiteten mit Bild-Text-Schere, Fieldrecorder, Kontext und Prittstift und visualisierten bzw. vertonten ihre ganz eigenen Themen und Fragen in einem Mixed Media Kunstwerk und zwei spannenden Hörcollagen.

Die methodische Begleitung erfolgte durch Astrid Queck und Christian Wenzel vom Kinderkunstforum e.V. sowie durch die freien Medienpädagoginnen Anja Thümmler und Sarah Melzer.


Mixed Media Kunstwerk

Das Kinderkunstforum erarbeitete dieses Mixed Media Kunstwerk gemeinsam mit dreizehn Jugendlichen der 7. Klasse . Die Werkstatt erkundete die ästhetische Wirkung von Bewegungen und Energie-Netzwerken, Lieferketten, Flächennutzung sowie die mikroskopische Betrachtung von Energiestoffen und Lebensmitteln. Während des Projekts arbeiteten die Jugendlichen auch mit Grafiken und Bildern und stellten sich die Frage: „Was könnte das Essen der Zukunft sein?“ Der kreative Prozess sollte mehr als nur einen Raum für künstlerisches Schaffen öffnen; er sollte die Jugendlichen auch dazu anregen, über gesellschaftsrelevante Themen nachzudenken und zu diskutieren.

Radiojournalistische Hörcollagen

Was macht gesunde Ernährung aus und wie stehen die Menschen in Halle zu vegetarischer bzw. veganer Ernährungsweise? Was motiviert sie selbst im Garten oder auf dem Balkon Gemüse und Früchte anzubauen? Und in welcher Beziehungstehen die Menschen zur Landwirtschaft?

Diesen Fragen widmeten sich die zweite Hälfte der 7. Klasse in einem Radioworkshop. Nach einer kurzen Einführung zu radiojournalistischen Methoden pochten, knisterten, schmatzten und sprachen sie in die Mikros, um ein erstes Gefühl für Tonaufnahmen und Geräuschkulisse zu bekommen. Ausgestattet mit Fieldrecorder und Umfragezettel ging es im Anschluss in Kleingruppen durch die Innenstadt von Halle zur Straßenumfrage. Die Antworten lassen sich in zwei spannenden Hörkollagen nachhören.

Hören Sie gern hinein:

Die Ergebnisse der Strukturwandelwerkstätten bildeten Teil der Ausstellung des Werkleitz Festival 2024 Tank oder Teller und waren vom 5.6. - 14.6.2024 im Festivalzentrum in der Großen Ulrichstraße 13 ausgestellt.

Hörinsel und Wandkollage